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Ereignis

Beschreibung

eingesetzte Kräfte

Ölspur

Am 24.09.2005 gegen 12:30 Uhr wurde die LG Kapellen alarmiert. Die Alarmmeldung lautete:


”Ölspur am Mühlenwasser zwischen Geldern Ortsausgang und Klärwerk”

Tja, keine große Sache dachten sich alle, doch es sollte anders kommen als erwartet .

Leider befand sich das reguläre Einsatzfahrzeug der LG Kapellen auf einem Lehrgang am Kreisgerätehaus in Goch so dass die Gruppe auf ein Reservefahrzeug (LF8/6) zurückgreifen musste. Dieses Fahrzeuge war jedoch für diesen Einsatz völlig ungeeignet da die Einsatzmittel zum Abstreuen einer Ölspur nicht vorhanden waren.

Nach ca. 8 Minuten traf das erste Fahrzeug (3-42-1) am Einsatzort ein. Die vermeindliche kleine Ölspur ergoss sich über 1,5 Kilometer und zwar über die gesamte Fahrbahnbreite Richtung Kapellen. Der vor Ort im Einsatz befindliche Städtische Bauhof war restlos überfordert und bat um Unterstützung durch die Feuerwehr.

Nun waren aber deutlich mehr als 5 Feuerwehrleute gefragt. Es wurde nachalarmiert um die restlichen Kameraden auch noch zur Unterstützung zu haben.

Also fuhr auch der auf dem Rückmarsch befindliche 3-44-31 (der im übrigen  das gesamte benötigte Ecoperl der LG Kapellen mit sich führte) ebenfalls mit Sonderrechten aus dem Stadtgebiet Goch heraus und im weiteren zügig aber ohne Alarm in Richtung Einsatzstelle.
An der Einsatzstelle angekommen wurde der Gesamtvorrat an Streu- und Bindemitteln verbraucht. Dennoch blieben ca. 50% der Strecke noch verölt. Es blieb also nichts anderes übrig als den Löschzug Geldern Mitte zusätzlich zu alarmieren. Die Kameraden aus Geldern kamen mit einer VW-Pritsche und einem MTF  zur Einsatzstelle und brachten ihren gesamten Vorrat Ecoperl mit. Dieser wurde auch noch restlos aufgebraucht.

Um ca. 16:30h konnte dann die LG Kapellen wieder einrücken nachdem die Einsatzstelle von der Polizei abgenommen und für den Verkehr wieder freigegeben wurde.

LZ Geldern
LG Kapellen
Polizei Geldern
Städtischer Bauhof

Der Verkehr wurde abwechselnd durch die Strecke geleitet. Die LG Kapellen hatte diese Aufgabe mitunter übernommen. 4 Feuerwehrleute wurden aufgrund der Länge der Einsatzstelle benötigt um einigermassen Ordnung in dieses Chaos zu bringen.

Das Bild zeigt die Einsatzstelle nachdem die Absicherungsmaßnahmen (Leitkegel und Blitzer) bereits abgebaut war.

Der erste Teil der Ölspur, diese ging nach der Kurve (weiter hinten zu sehen) noch einmal so weit. Die Gesamtlänge betrug ca. 1,5 Kilometer und zwar auf der gesamten Fahrbahnbreite.

Da gab es einiges zu kehren und fegen. Insgesamt wurden fast 80 Säcke Streumittel auf die Fahrbahn aufgebracht.
Ein Kehrmaschine machte dem weißen Spuk dann ca. 2 Stunden später auch optisch ein Ende.