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Generalversammlung 2019

Am 5. April 2019 fand die Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr der Stadt Geldern im See Park Jansen statt. Unter anderem wurden an diesem Abend verschiedene Leute befördert und/oder geehrt. Aus Kapellener Sicht ein durchweg positiver Abend. Per Handschlag neu aufgenommen wurden Marc Sewarte, Felix Nöllen, Brian Mutinda, Johannes Paeßens und Christoph Schoofs. Befördert wurden an diesem Abend:

zum Feuerwehrmannanwärter

Marc Sewarte, Felix Nöllen, Brian Mutinda, Johannes Paeßens, Christoph Schoofs

zum Oberfeuerwehrmann

Robin Vogel

zum Unterbrandmeister

Lucas Silber, Andre Otterpohl

zum Oberbrandmeister

Bernd Voortman

zum Brandoberinspektor

Martin Verhülsdonk

Weiterhin wurde Lucas Silber für 10-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr vom Verband der Feuerwehren in NRW ausgezeichnet.

Einen Moment der besonderen Art erlebte unser ehemaliger Leiter der Feuerwehr,  Stadtbrandinspektor Hans-Willi Lackmann. Der Bürgermeister der Stadt Geldern ernannte Hans-Willi Lackmann zum Ehrenwehrleiter der Stadt Geldern. Eine solche Ehrenernennung kommt nur in sehr seltenen Fällen vor. Hans-Willi jedoch wirkte ca. 30 Jahre in der Wehrleitung mit – als stellvertretender Wehrleiter, wie auch als Wehrleiter. Diese Auszeichnung wurde von den Anwesenden mit großem Applaus bejubelt.

Im Anschluss an die Versammlung ließ man den Abend bei geselligen Gesprächen ausklingen.

Generalversammlung 2019

Am Samstag den 16. März 2019 fand im Gerätehaus der Kapellener Feuerwehr wieder die Generalversammlung des Löschzuges Kapellen statt. Traditionell wohnten die Kameradinnen und Kameraden der Samstagabend-Messe in der St. Georgs Kirche Kapellen bei. Um 19.30 Uhr begann dann die Versammlung im Feuerwehrhaus im Schanzfeld. Martin Verhülsdonk begrüßte alle Anwesenden. Es waren Einsatzabteilung, Ehrenabteilung, sowie die Angehörigen der Unterstützungsabteilung und der Jugendfeuerwehr zusammengekommen. Ausführliche und inhaltlich absolut korrekte Berichte über das vergangene Jahr, sowie der Kassenbericht waren Programmpunkte in der ersten Hälfte der Versammlung. Nach einer kurzen Stärkung, auch hier traditionell die Gulaschsuppe, ging es weiter mit Teil 2. Im Jahr 2018 besuchten wieder einige Kamerdinnen und Kameraden Lehrgänge und Fortbildungen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Die Bescheinigungen zu diesen absolvierten Lehrgängen wurden durch den Löschzugführer Martin Verhülsdonk und seine Stellvertreter Tobias Klaessen und Bernd Voortman überreicht. Hier wurde wieder deutlich, wie engagiert die Feuerwehrangehörigen sind. Leider ist das Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr in den letzten Jahren stark rückläufig, umso erfreulicher war es, dass die Kapellener Einheit im vergangenen Jahr 6 neue Leute aufnehmen konnte. Marc Sewarte, Felix Nöllen, Hannah Silber, Johannes Paeßens, Brian Mutinda und Christoph Schoofs sind mittlerweile fester Bestandteil der Kapellener Wehr. Im Anschluss gab Martin Verhülsdonk noch einige prägnante Termine für das weitere Kalenderjahr 2019 bekannt, unter anderem findet der Delegiertentag in diesem Jahr in Geldern statt, der Löschzug Stadtmitte veranstaltet einen Tag der offenen Tür usw. Zum Ende der Versammlung wurde die Mannschaft noch über den aktuellen Stand der Fahrzeugneubeschaffung und des dadurch anstehenden Gerätehaus-Umbaus informiert. Weitere konstruktive Diskussionen und einige Anmerkungen und Ideen kamen danach zu Stande, ehe die Versammlung gegen 22.20 Uhr endete.

Dienstabend „Reanimationstraining“ beim Rettungsdienst (26.02.2018)

Als Feuerwehrangehöriger kommt man immer wieder in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht. In solchen Situationen sind lebenserhaltende Maßnahmen das A&O. Jährlich schulen wir uns, um in einer solchen Situation jederzeit vorbereitet zu sein und professionell helfen zu können. Zum diesjährigen Reanimationstraining besuchten wir die Rettungswache Geldern. Die Notfallsanitäter Christian Heix und Maik van Loon zeigten uns, auf welche Details zu achten ist. Im Anschluss hatten wir noch die Möglichkeit uns die neueste Generation RTW und NEF des Rettungsdienstes des Kreises Kleve anzusehen.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung der Kollegen des Rettungsdienstes. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Feuerwehr übt den Ernstfall (23.02.2018)

Die Rettung von Menschenleben bei einem Brandereignis, das Vorgehen von Atemschutztrupps unter Nullsicht sowie die Kommunikation untereinander – das waren die Schwerpunkte einer groß angelegten Übung am Freitagabend (23.02.2018).

Die Feuerwehren aus Kapellen, Geldern und Hamb sowie ein Einsatzleitwagen aus Veert wurden am Freitagabend gegen 18.30 Uhr zu einem Brand in Kapellen alarmiert. Ebenfalls dabei war ein Rettungswagen des DRK Weeze. Als Übungsobjekt stand das Gebäude der früheren Firma „Küppers-Tiefkühlkost“ zur Verfügung. Dargestellt wurde eine Verpuffung im Keller, wodurch nun mehrere Verletzte und Vermisste Personen zu beklagen waren. Die Feuerwehr setzte mehrere Atemschutztrupps im sogenannten Innenangriff ein, um nach Personen zu suchen und diese zu retten. Für die Verletzten, die am Fenster bzw. auf einem Balkon gesichtet wurden, setzte die Feuerwehr die Drehleiter und tragbare Leitern ein. Rund eine Stunde waren die ca. 35 Einsatzkräfte beschäftigt, um das Szenario abzuarbeiten.

Nach Übungsende wurden Aufräumarbeiten durchgeführt, ehe es in einer gegenüberliegenden Halle für alle einen Snack und etwas zu trinken gab. Hier wurde die Übung kurz nachbesprochen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Volksbank Immobilien eG, der DLRG RUND-Gruppe und dem DRK Weeze danken.  Die Volksbank ermöglichte uns in diesem Objekt realitätsnah zu üben, die DLRG RUND-Gruppe stellte die Verletzten (Mimen), das DRK Weeze unterstützte uns mit dem RTW.

Feuerwehr Geldern trainiert Waldbrandbekämpfung (28.08.2017)

Geldern-Kapellen. Gerade an heißen Sommertagen und langen Trockenphasen steigt die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die Feuerwehren machen jährlich durch Sicherheitshinweise auf die Gefahren aufmerksam – keine Zigaretten in Waldgebieten wegwerfen, kein offenes Feuer machen und viele weitere Hinweispunkte. Für den Fall, dass es aber doch einmal zu einem solchen Schadensereignis im Stadtgebiet Geldern kommt, trainierten mehrere Einheiten der Feuerwehr Geldern dieses Szenario.

Plattform für die groß angelegte Übung war das Waldgebiet „Finkenhorst“ zwischen Kapellen und Aengenesch. Bei warmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius trafen sich die Löschzüge aus Kapellen, Walbeck und Baersdonk in Aengenesch, von wo aus die Übung startete. Zusätzlich besetzten die Walbecker Brandbekämpfer einen Schlauchwagen, der 2000 Meter Schlauch sowie eine tragbare Pumpe mitführt und für genau solche Einsätze konzipiert ist. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Geldern, der in Veert stationiert ist, war ebenfalls beteiligt. Weitere Unterstützung kam vom Löschzug Geldern-Stadtmitte, ein Löschfahrzeug und ein Logistikfahrzeug kamen vom Löschzug 1.

Gegen 19.10 Uhr rollte das erste Fahrzeug ins Waldgebiet. Zeitversetzt nahmen auch alle weiteren Fahrzeuge den Einsatzauftrag an. Das Löschwasser konnte aus der Issumer Fleuth, die direkt am Wald vorbeifließt, gesaugt werden. Von dort aus wurde das Wasser über zwei verschiedene Wege zum ca. 1300m entfernten Brandort gefördert. Es waren mehrere Verstärkerkraftpumpen nötig, um das Wasser bis zum Endabnehmer (dem Kapellener Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) zu transportieren. Mehrere Einsatzabschnitte wurden gebildet, sodass die Einsatzstelle geordnet wurde. Das Fazit des Einsatzleiters Martin Verhülsdonk: „Die Übung verlief sehr zufriedenstellend. Im Nachgang sind wir aber auch selbstkritisch genug, um Defizite auszuwerten und uns für die Zukunft noch stärker aufzustellen.“

Insgesamt waren 41 Feuerwehrangehörige mit 9 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

Bericht: Martin Verhülsdonk